Frühstück mit Meerblick

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Debbie Johnson

Dies ist ein wunderbarer Sommer-Roman, schön zu lesen, manchmal etwas schwermütig, und trotzdem ein Wohlfühlbuch!

Es ist kein klassischer Liebesroman, denn die Liebesgeschichte spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle. Im Mittelpunkt steht das Dörfchen Dorset mit seinen Bewohnern und das Comfort-Food-Cafe mit all seinen unterschiedlichen Gästen.

Laura ist seit 2 Jahren verwitwet und Mutter von zwei Kindern, eine Mädchen im Tennager-Alte, Lizzie, und ein Junge, Nate, der gerade an der Schwelle vom Kind zum Teenager steht.

Dies wäre an sich schon keine leichte Zeit für Eltern, aber da alle immer noch mit dem plötzlichen Todes des Ehemannes und Vaters hadern, macht es das Zusammenleben umso schwieriger.

Kurzerhand bewirbt sich Laura auf eine etwas verrückte Anzeige, in der eine Köchin für einen Sommer lang in einem Cafe in Dorset gesucht wird. Obwohl sie nicht wirklich an eine erfolgreiche Bewerbung glaubt, wird sie eingestellt und macht sich mit Kindern, und allem was man so braucht für 6 Wochen, auf den Weg. Die Kinder sind alles andere als begeistert, Manchester und ihre Freunde verlassen zu müssen.

Gleich bei ihrer Ankunft lernen sie den Tierarzt Matt kennen, der sich als sehr zurückhaltend, aber hilfsbereit zeigt. Ebenso ihre neue Chefin, die eher  unkonventionelle Cherie und die verschiedenen VIP-Gäste mit all ihren eigenen Geschichten schliesst Laura schnell ins Herz. Auch die Kinder fügen sich unerwartet gut in das einfachere, dörfliche Leben ein und finden neue Freunde.

Als Leser erlebt man mit, wie sich Laura langsam aber stetig aus ihrer Traurigkeit kämpft und wieder zu ihrem alten Ich zurück findet. Da Cherie findet, dass sie phantastisch in das Cafe und zu den Menschen passt,  macht sie ihr sogar das Angebot, zu bleiben und das Cafe zu übernehmen. Laura jedoch fühlt sich dafür noch nicht bereit.

Aber klar, am Ende treffen alle die richtigen Entscheidungen, gehen ins Risiko und glauben an eine gemeinsame Zukunft.

Die Geschichte ist weder romantisch, noch wird sie jemals kitschig. Gelegentlich driftet sie sogar etwas ins Traurige ab. Die Figuren wirken wie aus dem echten Leben, jeder kämpft mit seinen kleinen und größeren Problemen und lernt durch den großen Zusammenhalt untereinander, damit umzugehen.

Ein wirklich guter Gedanke, diese Art von „Immer ein offenes Ohr haben und Sorgen weg essen“-Cafe!

4 Sterne.

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