Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

thumb_img_5670_1024

Alexandra Reinwarth

Mit einem Augenzwinkern versucht die Autorin dem Leser nahe zu bringen, dass er für diese Welt und seine Mitmenschen deutlich weniger wichtig ist als er glaubt – und dass er sich deshalb auch einfach mal locker machen kann und mehr an sich als an andere denken darf.

Im Wesentlichen schreibt sie anhand einer Art Biographie über ihr Leben, wie man sich im alltäglichen Wahnsinn  mehr entspannen könnte. Die Betonung liegt auf könnte. So wirklich heisse Tipps sind es nicht, aber insgesamt lässt sie uns sehr unterhaltsam an ihrem Alltag und möglichen Verbesserungen desselbigen teilhaben.

Jeder wird sich in der einen oder anderen Situation wieder finden und am nächsten Tag vielleicht auf eine Begebenheit treffen (wenn zum Beispiel der Mann seine Tasse wieder mal in die Spüle, jedoch nicht in die SpülMASCHINE gestellt hat), die sich zumindest dieses Mal mit einem kleinen Schmunzeln abtun lässt.

Wer mit diesem Buch jedoch einen tiefgreifenden Ratgeber sucht, wird das nicht finden.

Aber wer nach einem möglicherweise schlechten Tag im Büro oder endlosen Diskussionen mit der Familie auf unterhaltsame Art und Weise einen Weg sucht, wie er mit dem gerade Erlebten abschliessen kann, ohne sich allzu tief damit auseinander setzen zu müssen, liegt hier goldrichtig.

3 Sterne.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s